Ensemble intercontemporain @Musikfest Berlin

Ensemble intercontemporain © Luc Hossepied

Am 10. September wird das Ensemble intercontemporain im Rahmen des Musikfest Berlin im Pierre Boulez Saal gastieren. Mit ihrem Programm erinnern das Ensemble intercontemporain und Matthias Pintscher an die Ursprünge der Moderne im Expressionismus, der die Weite seines Denkens und Empfindens in die denkbar knappsten Formen fasste; sie erinnern an Gérard Grisey, den jung verstorbenen Exponenten des Spektralismus, der in „Vortex temporum“ (Zeitenwirbel) zusätzlich mit verschiedenen Zeitschichtungen arbeitet und damit auch Messiaensches Erbe aktualisiert. Boulez‘ „Marteau sans maître“ zählt neben Schönbergs „Pierrot lunaire“ zu den Klassikern der Moderne; Ausdruck und Struktur kommen darin wie bei Alban Berg, wenn auch mit gänzlich anderem Klangresultat, zusammen.

10.09.2018 | 19 Uhr 30
Musikfest Berlin, Pierre Boulez Saal

Programm

Alban Berg [1885–1935] Vier Stücke
für Klarinette und Klavier op. 5 [1913/1919]

Gérard Grisey [1946 – 1998] Vortex Temporum
für Klavier und fünf Instrumente [1995]

Pierre Boulez
Le Marteau sans maître
für Altstimme und sechs Instrumente [1953/1955] nach Texten von René Char

Salomé Haller Mezzosopran
Dimitri Vassilakis Klavier

Ensemble intercontemporain
Matthias Pintscher Leitung

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