Mélissa Laveaux neues Album „Radyo Siwèl“

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Im April 2016 reiste die Singer-Songwriterin und Gitarristin Mélissa Laveaux auf der Suche nach ihren Wurzeln und aus Ehrerbietung für ihre Vorfahren nach Haiti. Das Resultat: Ihr aktuelles Album Radyo Siwèl, welches am 23.03.2018 beim französischen Label No Format! erschienen ist.

ALBUM
Radyo Siwèl (VÖ: 23.03.2018, No Format/Indigo)

Interessierte Journalisten können Interviews, Presseinfos und Bemusterungen bei Uta Bretsch_Communications anfragenuta.bretsch@ubcomm.de

LIVE
2018-07-30 Friedrichshafen – Kulturufer 
Eine Clubtour in Deutschland ist für Anfang 2019 in Planung.

Bei Interesse an einem Booking können sich interessierte Veranstalter und Venues an Handshake Booking wenden: Lena Müller – lena@handshake-booking.com

Mélissa wurde als Kind haitianischer Eltern, die als Studenten vor dem Regime von Diktator François Duvalier geflohen waren, in Montreal geboren und wuchs in Ottawa auf. Sie kehrt mit einem Kopf voller Klänge, Melodien, Stimmungen und Geschichten aus fernen Tagen nach Kanada zurück, die sich zu einer Tracklist reich an Allegorien und einer für Haitis Lyrik und Musik charakteristischen Symbolik des Widerstands entwickeln. Aus diesen Elementen erschafft sie ein Album namens Radyo Siwèl (VÖ: 23.03.2018), das von haitianischer Geschichte und Kultur durchdrungen, aber zugleich sehr persönlich und intim ist:

I’m getting reacquainted with parts of my heritage my parents left out when they were raising me.

Stark beeinflusst wurde Mélissa von Martha Jean-Claude, deren Platten in Kindertagen ihr karibischer Soundtrack in der beißenden Winterkälte von Ottawa waren. Martha Jean-Claude wurde 1952 nach Veröffentlichung eines Theaterstücks verhaftet, musste nach einem Gefängnisaufenthalt ihre Heimat Haiti verlassen, und verbrachte danach 34 Jahre im kubanischen Exil, wo sie voller Sehnsucht die Lieder ihrer Heimat sang. Mélissas erster Ansatz war, Radyo Siwèl zu einer Platte voller Coverversionen von Martha Jean-Claudes Songs zu machen. In Haiti angekommen, entwickelt sich das ursprüngliche Projekt aber in eine vorher nicht geplante Richtung.

Einige der Stücke auf dem Album sind so alt, dass niemand mehr ihre Autoren kennt. Sie wurden über nicht sesshafte Troubadoure und als Bann’ na Siwel bekannte Orchester von Dorf zu Dorf weiterverbreitet. Mélissa interpretiert ihr haitianisches Erbe allerdings mit einer Indie-Rock-Ästhetik – sie nimmt traditionelle Melodien, Voodoohymnen, Wort- und Songschnipsel aus den alten Liederbüchern und näht sie wie in einem Patchwork aus sich überkreuzenden Identitäten wieder zusammen.

Das Album wurde in nur fünf Tagen eingespielt und Mélissas unverwechselbare Stimme und geschmeidiges Gitarrenspiel werden von Kobo Town-Bandleader Drew Gonsalves aus Trinidad an der Gitarre und Cuatro grandios unterstützt. Das französische Produktionsteam A.L.B.E.R.T. sorgte dafür, dass der Sound sich anhört wie live eingespielt.

KONTAKTE
Promo: Uta Bretsch_Communications – Uta Bretschuta.bretsch@ubcomm.de
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MEHR INFOS
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